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Stand:18.9.2000
25. und 26. September 2006 in Leipzig
„Die Soziale Stadt für Kinder und Jugendliche“ – Bilanzkonferenz der BMFSFJ-Programmplattform „Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten“ (E&C)

400 lokale Akteure aus den Bereichen öffentliche und freie Jugendhilfe, Stadtplanung, Arbeitsverwaltung, Quartiersmanagement, Schule und Jugendmigrationsarbeit aus E&C-Gebieten im ganzen Bundesgebiet nutzten am 25. und 26. September 2006 in Leipzig die Möglichkeit, ihre Erfahrungen aus sechs Jahren Umsetzung der Programmplattform „Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten“ (E&C) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zu diskutieren. Hierzu bot neben Vorträgen und Diskussionsforen u.a. eine Messe von Bundesmodellprogrammen sowie gemeinsamer Initiativen der öffentlichen Hand und der Wirtschaft unter dem Motto „Mehr Chancen für das Aufwachsen in sozialen Brennpunkten“ vielfältige Gelegenheit.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMFSFJ, Dr. Hermann Kues, führte mit einem Vortrag über die Bedingungen eines gelingenden Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen in das Thema der Tagung ein. Dabei betonte er, dass die Programmplattform E&C ein beeindruckendes Netzwerk lokaler und regionaler Akteure geschaffen hat und somit  einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass die Kinder- und Jugendhilfe in den 392 Programmgebieten der „Sozialen Stadt“ heute ein wichtiger Akteur lokaler Entwicklung ist. Sozialräumliches Arbeiten sei inzwischen nicht nur für soziale Brennpunkte, sondern generell in der Kinder- und Jugendhilfe als Fachstandard anerkannt.

Für die Stadt Leipzig begrüßte Dr. Siegfried Haller, Vertreter des Dezernates für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, die Tagungsgäste in der Messestadt und berichtete über die Anstrengungen der Kommune, Leipzig zu einer „Sozialen Stadt für Kinder und Jugendliche“ zu entwickeln.

Zwei weitere Vorträge am ersten Tag beschäftigten sich mit den fachpolitischen Herausforderungen für die Stadtteilentwicklung hinsichtlich der umfassenden Integrationsleistung moderner Städte weltweit (Prof. Dr. Rainer Kilb) und der innovativen Gestaltung koproduktiver integrierter Handlungsansätze in der Sozialen Arbeit (Hartmut Brocke). Die unvergleichlich großen Integrationspotentiale segregierter und besonders problembelasteter Stadtteile, so ein Fazit dieser Beiträge, sind nur mit neuen, ressortübergreifenden und ressourcenbündelnden Vorgehensweisen zu erschließen.

In den Foren stellten sich aktuelle Modellprogramme des BMFSFJ, die benachteiligte Kinder und Jugendliche z.B. beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen oder Schulmüdigkeit vermeiden helfen, ausführlich vor. Dabei wurde deutlich, welch große Bedeutung die Vielfalt von Projektunterstützungen und deren lokale Ausrichtung für die soziale Stadtteilentwicklung in der praktischen Umsetzung haben.

Zudem standen zentrale Themen des E&C-Prozesses, wie zum Beispiel die Beteiligung im Stadtteil, die Stärkung von Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und die Begleitung von Kindern und Jugendlichen an den biografischen Übergängen im Mittelpunkt weiterer Forumsdiskussionen. Die Erfahrungen in den E&C-Gebieten zeigen, dass insbesondere stadtteilorientierte Gesundheits- und Bildungsförderung, Governance- und Beteiligungsstrategien sowie sozialräumliche Steuerung durch den E&C-Prozess weiterentwickelt und lokal verankert wurden.

Am zweiten Tag standen die Verbindungen der Programmplattform E&C zum Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch das DJI auf der Agenda. Es zeigte sich auch hier, dass E&C in den Programmstadtteilen zum Motor koproduktiver und integrierter Ansätze Sozialer Arbeit und lokaler Entwicklungsgestaltung geworden ist.

Die abschließende Podiumsdiskussion diente dem Rückblick, aber insbesondere auch dem Ausblick auf die Perspektiven für die weitere Entwicklung in den E&C-Kommunen, die sich aus den Erfahrungen mit der Umsetzung der Programmplattform „Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten“ ergeben.

Die Dokumentation der Tagung kann hier herunter geladen werden.



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Stand:18.9.2000
Weitere Informationen zur Programmatik sowie Materialien zum Nachlesen und zum Download:

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DJI
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BMFSFJ
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