Basisinfo
E&C Ankündigungen | E&C Rückblick | Veranstaltungstipps
Gebietslisten
Gebietslisten
Gebietslisten
Basisinfo | Regiestelle | Programm

Rückblick

zur Übersicht Rückblick Basisinfo | Regiestelle | Programm
Stand:18.9.2000
26. und 27. April 2006 in Berlin
Zielgruppenkonferenz der Quartiersmanager/innen: „Die Soziale Stadt für Kinder und Jugendliche – Perspektiven von Quartiersentwicklung und Lokalem Aktionsplan in E&C-Gebieten“

Über 120 Quartiersmanager/innen und Vertreter/innen von Trägern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus E&C-Gebieten im gesamten Bundesgebiet diskutierten am 26. und 27. April 2006 über lokale Strategien, mit denen sie junge Menschen und ihre Familien in sozialen Brennpunkten fördern und gleichzeitig zu einer erfolgreichen Quartiersentwicklung beitragen.

Eine kontinuierliche und ressortübergreifend abgestimmte Stadtteilarbeit, so die Erfahrungen aus der Programmplattform E&C, LOS und der Sozialen Stadt, ist eine wesentliche Voraussetzung, damit es in einem von Armut, hoher Arbeitslosigkeit und einem hohen Anteil von Bewohnern/innen und mit Migrationshintergrund geprägten Stadtbezirk gelingt, ein lebenswertes Klima zu schaffen.

Bezogen auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen geht es für das Quartiersmanagement insbesondere darum, vorhandene Ressourcen zu stärken, frühzeitige Unterstützungsangebote für Eltern und Kinder zu entwickeln sowie Kinder und Jugendliche bei biografischen Übergängen zu begleiten und zu unterstützen. Unter dem Motto “Freiräume entdecken, nutzen und integrierte Angebote entwickeln“ wurde die Zusammenarbeit von Mitarbeiter/innen aus Elternzentren, Kitas, Schulen, Jugendmigrationsdiensten, Jugendämtern und des Quartiersmanagements vorgestellt und aufgezeigt, wie z. B. bereits bestehende Angebote/Dienste für junge Migranten/innen zugänglich gemacht werden können.

Am Beispiel von Kooperationen und gemeinsamer Projektentwicklung zwischen Jugendamt, Jobcenter, Agentur für Arbeit, Beschäftigungsträgern und Quartiersmanagement tauschten sich die Teilnehmer/innen darüber aus, wie neue Beschäftigungs- und Erwerbsmöglichkeiten im Stadtteil insbesondere für diejenigen geschaffen werden können, die nur schwer Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung finden. Festgestellt wurde, dass eine verbindliche Zusammenarbeit der beteiligten Akteure eine wichtige Grundlage dafür ist, dass Jugendliche beim Übergang von der Schule in Qualifizierung und Ausbildung individuell und passgenau vermittelt werden können.

Die Zukunftschancen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in sozialen Brennpunkten zu verbessern, gelingt nicht innerhalb der einzelnen Hilfesysteme, sondern muss ämter- und trägerübergreifend organisiert werden. Nur eine auf den Sozialraum angepasste Projektentwicklung, die die Einbeziehung und Kooperation der lokalen Akteure, Einrichtungen/Dienste und der Bewohner/innen gewährleistet sowie die Aktivierung von materiellen und sozialen Ressourcen beinhaltet, führt zum Aufbau von tragfähigen Netzwerken. Und nur so, lautet ein Fazit aus den Diskussionen, kann eine langfristige Quartiersentwicklung gesichert werden.

Die Dokumentation der Konferenz kann heruntergeladen werden.



top
nach oben
Stand:18.9.2000
Weitere Informationen zur Programmatik sowie Materialien zum Nachlesen und zum Download:

Dokumentation herunterladen

Stiftung SPI
Institut für soziale Arbeit
DJI
Soziale Stadt
BMFSFJ
DIFU


Der E&C Newsletter versorgt Sie stets aktuell mit den neuesten Informationen

Suche nach:
Start
Stand:18.9.2000
Stand:18.9.2000