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Stand:18.9.2000
11. und 12. 05. 2006 in Leipzig
Zielgruppenkonferenz der aus dem Kinder- und Jugendplan geförderten bundeszentralen freien Träger sowie Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus E&C-Gebieten: „Die Soziale Stadt für Kinder und Jugendliche – Zukunftsfähige Konzepte sozialer Koproduktion in sozialen Brennpunkten“


Über 100 Vertreter/innen von bundeszentralen freien Trägern, Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe diskutierten am 11. und 12. Mai 2006 in Leipzig, wie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Akteuren – Eltern, Kindertagesbetreuung, Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe, Arbeitsvermittlung – gelingen kann, um integrierte Angebote im und für den Stadtteil zu etablieren.

Der Einführungsvortrag zeichnete die sozialstaatlichen Veränderungen der letzten Jahre nach und arbeitete heraus, welche Folgen die neue Verantwortungsteilung zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft für die frei-gemeinnützigen Träger und die Gestaltung sozialer Dienstleistungen hat und wie vor diesem Hintergrund zukünftige zivilgesellschaftliche Konzepte gestaltet werden sollten.

Daran anschließend wurden in drei Foren die zentralen Schnittstellen an den biographischen Übergängen junger Menschen diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die unterschiedlichen Bereiche, Jugendhilfe und Familie, Jugendhilfe und Schule sowie Jugendhilfe in Kooperation mit Schule und den für Ausbildung und Arbeitsvermittlung zuständigen Institutionen erfolgreich miteinander kooperieren können. Hier wurde deutlich, dass belastbare Kooperationen dann gelingen können, wenn die unterschiedlichen „Systeme“ wie Jugendhilfe und Schule ihre Fachlichkeit und ihre Ressourcen in vollem Umfang und unvoreingenommen einbringen.

Die Idee lokaler Zentren als integriertes Angebot im Sozialraum war ein weiterer Schwerpunkt der Tagung. Anhand von erfolgreichen Praxismodellen wurden in unterschiedlichen Themenfeldern wie Bildung, frühkindliche Förderung und Kultur Empfehlungen zur Übertragbarkeit bei der Realisierung integrierter Zentren im Stadtteil erarbeitet. Ein zentrales Ergebnis war, dass der Nutzen der Zusammenarbeit für alle Beteiligten deutlich werden muss und dass verbindliche Kooperationsvereinbarungen ein wichtiges Fundament für eine gelingende Kooperation darstellen.

Vor diesem Hintergrund wurde auch betont, dass es trotz aller Hemmnisse und Schwierigkeiten, die es auf diesem Weg zu überwinden gilt, wichtig ist, in kleinen Schritten voranzugehen und – so ein wichtiges Fazit der Tagung – „einfach anzufangen“.

Die Dokumentation der Tagung kann hier herunter geladen werden.



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Stand:18.9.2000
Weitere Informationen zur Programmatik sowie Materialien zum Nachlesen und zum Download:

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