Basisinfo
E&C Ankündigungen | E&C Rückblick | Veranstaltungstipps
Gebietslisten
Gebietslisten
Gebietslisten
Basisinfo | Regiestelle | Programm

Rückblick

zur Übersicht Rückblick Basisinfo | Regiestelle | Programm
Stand:18.9.2000
8. Mai 2006 in Berlin
Werkstattgespräch: „Ideologie und Strategien des Rechtsextremismus – Wie geht man als Journalist/in damit um?“

Am 8. Mai 2006 nahmen 12 Lokaljournalisten/innen von Printmedien und Fernseh- und Hörfunkredaktionen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands an einem Werkstattgespräch teil, um sich über das Auftreten von Rechtsextremismus im lokalen Umfeld und die Arbeitsbedingungen von Medienvertretern vor Ort auszutauschen. Die Regiestelle E&C hatte im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hierzu eingeladen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung in Berlin durchgeführt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch die Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ingrid Barbara Simon gab Toralf Staud, freier Journalist und Autor des Buches „Moderne Nazis – Die neuen Rechten und der Aufstieg der NPD“, einen ersten Überblick über die Ideologie und Strategien des Rechtsextremismus. Dr. Hauke Hartmann, Leiter des Projektes „Strategien gegen Rechtsextremismus“ der Bertelsmann Stiftung, stellte im Anschluss die Forschungsergebnisse der (Teil-)Untersuchung „Rechtsextremismus und Fernsehen – Wie berichten Journalisten?“ vor.

Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von Beispielen journalistischer Arbeit über Möglichkeiten des medialen Umgangs mit dem Rechtsextremismus. Dabei ging es z.B. um die Frage, ob die NPD eine „normale“ Partei sei, um Formen und Aussagen medial vermittelter Bilder bei der Fernsehberichterstattung sowie den Umgang mit Rechtsextremisten als Talkshow-Gästen oder den Umgang mit Presseerklärungen, Reden und Veranstaltungen von Rechtsextremisten.

Eine wichtige Quintessenz dabei war, dass die NPD als Partei zwar verfassungsfeindlich, aber nicht verfassungswidrig ist. Daher müssten sich die Medien mit ihr auseinandersetzen. Da die NPD aber keine „normale“ Partei sei, dürften die Medien dementsprechend auch nicht „normal“ mit ihr umgehen. Die NPD entziehe sich den Regeln der demokratischen Diskussionskultur, die von den Vertretern und Vertreterinnen  aller anderen Parteien eingehalten würden. Ausgehend von den gezeigten Videosequenzen entwickelten die Teilnehmer/innen Strategien für den künftigen Umgang mit Rechtsextremisten, z.B. in Interviews oder Talkshows.

Die Dokumentation ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden.



top
nach oben
Stand:18.9.2000
Weitere Informationen zur Programmatik sowie Materialien zum Nachlesen und zum Download:

Dokumentation herunterladen

Stiftung SPI
Institut für soziale Arbeit
DJI
Soziale Stadt
BMFSFJ
DIFU


Der E&C Newsletter versorgt Sie stets aktuell mit den neuesten Informationen

Suche nach:
Start
Stand:18.9.2000
Stand:18.9.2000