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Stand:18.9.2000
16. und 17. Februar 2006
Fachforum: „Kinder- und Jugendhilfe im Prozess der Arbeitsmarktreform – Organisationsübergreifende und interdisziplinäre Handlungsstrategien zur beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“


250 Vertreterinnen und Vertreter von Jugendämtern, Trägern des SGB II und Arbeitsagenturen, von Schulen und Jugendmigrationsdiensten aus E&C-Gebieten im ganzen Bundesgebiet diskutierten am 16. und 17. Februar 2006 in Hannover die Frage, wie benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Der Staatssekretär im BMFSFJ, Gerd Hoofe, erklärte in seinem einführenden Vortrag: „Im Mittelpunkt aller Anstrengungen, die mit der Umsetzung des SGB II verbunden sind, stehen die Jugendlichen, die eine Chance auf eine gute Ausbildung und eine Perspektive Arbeit und Zukunft brauchen. Daher muss es Ziel sein, die neu eingeführten Förderungsmöglichkeiten so einzusetzen, dass jede und jeder Jugendliche ein passendes, auf ihre/seine individuelle Persönlichkeitsentwicklung abgestimmtes Angebot erhält. Nur so verstanden wird die berufliche Integration auch langfristig erfolgreich sein. Dies wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass auch zukünftige Hilfebedürftigkeit vermieden wird, und damit werden auch die öffentlichen Haushalte langfristig entlastet. Ergebnis ist eine positive Sozial- und Finanzbilanz. Wir alle wissen, dass die Einführung neuer Gesetze allein nicht ausreicht, entscheidend ist immer die Umsetzung vor Ort.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich auf dem Fachforum über Möglichkeiten aus, die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt auf der Grundlage kommunaler Gesamtstrategien zu verbessern. Dabei wurden z. B. Standards für Arbeitsgelegenheiten für Jugendliche und die Möglichkeiten diskutiert, die Jugendkonferenzen oder schriftliche Kooperationsvereinbarungen als Grundlage für die Zusammenarbeit vor Ort bieten.

Anhand konkreter Projekte wurden Beispiele für die Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Trägern der Grundsicherung bei der Umsetzung des SGB II vorgestellt. Hier standen Themen wie z. B. die Arbeitsmarktintegration junger Menschen mit Migrationshintergrund, die Vermeidung von Schulmüdigkeit und die gemeinsame Planung und Finanzierung von Leistungen nach den SGB II und VIII durch die ARGE bzw. das Jobcenter und die örtliche Jugendhilfe im Mittelpunkt.

Ein erstes Fazit des Fachforums ist, dass es gerade in den E&C-Gebieten bereits vielversprechende Ansätze für Kooperationen bei der beruflichen Integration junger Menschen gibt. Als wichtige Grundlagen hierfür haben sich die Verständigung über die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen der jeweiligen Institutionen sowie eine gemeinsame Zielsetzung erwiesen.

Die Dokumentation der Tagung kann herunter geladen werden.



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Stand:18.9.2000
Weitere Informationen zur Programmatik sowie Materialien zum Nachlesen und zum Download:

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Rede des Staatssekretärs Gerd Hoofe

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