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Programmbaustein FSTJ Eine Chance für 2000 Jugendliche pro Jahr bundesweit
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Das Bundesmodellprogramm Freiwilliges Soziales Trainingsjahr wurde nach fünfjähriger Laufzeit am 30. September 2004 beendet.
Nahezu 7000 Jugendliche hatten in der Projektlaufzeit die Möglichkeit ein Jahr lang praktische Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu qualifizieren.
Ziel war es, ein Angebot bereitzustellen, dass Jugendliche dabei unterstützt, sich beruflich und sozial zu (re)integrieren. Die Beiträge und Informationen die Sie auf der Webseite finden dokumentieren die erfolgreiche Arbeit der Programmbeteiligten bis September 2004. Der Internetauftritt wird als Dokumentationseite weiterhin online geschaltet bleiben.
Von hoher Bedeutung zur Bewertung eines Modellprogramms ist die Frage der Fortführung und Verstetigung der erlangten Arbeitsansätze und Finanzierungen.
Mit Stand Dezember 2004 werden insgesamt 38 Qualifizierungsbüros, also fast die Hälfte der insgesamt beteiligten Büros, ihre Arbeit als Aktivierungshilfen FSTJ oder als anders finanzierte Folgeprojekte fortsetzen, die sich an den Modellprinzipien FSTJ anlehnen. Die Kofinanzierung erfolgt in unterschiedlichen Gewichtungen über die Kommunen/Landkreise, Bundesländer, ESF oder Spendenmittel. In Mecklenburg-Vorpommern fördert das Land die dortigen vier Büros über ein landeseigenes Modell „FSTJ M-V“ weiter.
Infolge der Umbruchsituation und des bestehenden Reformierungsprozesses der Arbeitsmarktinstrumente mussten Kommunen, Arbeitsagenturen und Träger für die Überleitung des FSTJ in Folgemaßnahmen der Aktivierungshilfen fachlich und rechtlich Neuland betreten. Dies setzte ein hohes Engagement bei den beteiligten Partnern und Partnerinnen voraus. Dass dies an fast der Hälfte der Standorte geglückt ist, kann als Zeichen für eine hohe Akzeptanz des Modellprogramms und seine erfolgreiche Arbeit bewertet werden.
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